Urban Art Verein BTS aus Attisholz organisiert die Sonderausstellung an der HESO 2022

Vom 23. September bis zum 2. Oktober findet die traditionelle Herbstmesse HESO in Solothurn statt – dieses Jahr mit einer aussergewöhnlich bunten Sonderausstellung: «ZWISCHENRAUM – Platz für Kultur».

 

Solothurn und seine umliegenden Gemeinden – eine vielfältige Kulturlandschaft

Der Einstieg der Ausstellung führt über bedruckte Steinplatten und zeigt Bilder der vielfältigen und lebendigen sowie versteckten Outdoorkultur der Region Solothurn. Zum Teil kritische Fragen sollen sensibilisieren. Gedanken zum Thema «Wem gehört der öffentliche Raum?» werden angeregt.

 

Ein lebendiger Platz entsteht

Auf dem Platz angekommen trifft man auf kurze Bespielungen jeglicher Art verschiedenster Kunst- und Kulturveranstalter, welche den öffentlichen Raum einnehmen. Hierfür werden bis 2 Wochen vor HESO Beginn Vereine, Kunst- und Kulturschaffende angefragt, ihr Schaffen vorzustellen.

Als fixes Rahmenprogramm des Vereins kreieren jeweils fünf bekannte Schweizer Urban Art Künstler ein grosses Mural (Wandgemälde). Teile der daraus entstandenen Werke werden zum Verkauf angeboten. Lass deinen Namen zeichnen – «We Sketch your Name» eine Aktion von Vereinsmitgliedern sowie Workshops zum Thema Urban Art oder «Lass dein T-Shirt bedrucken» lassen eintauchen in die Welt der bunten Farben.

Wenn man es ruhiger mag, bringt man sein Essen von den umliegenden Food Ständen mit, chillt abseits des Rummels auf den Holzliegen und lässt mit Blick auf die St. Ursen-Kathedrale ein wenig die Seele baumeln. Kurzum, ein Platz für Begegnung mit einem grossen Happen Vielfalt der Solothurner Outdoor-Kultur.

 

Urbane Kunst in der Region Solothurn

Viele europäische Großstädte setzen in der Stadtentwicklung und zur hippen Identitätsformung sowie auch im Tourismus auf die innovative Urban Art. So wurde Streetart und Graffiti in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren neben den Galerien auch im Stadtbild zum Trendsetting. Die Sonderschau erörtert die Situation in der Schweiz im Vergleich zu Solothurn und bietet einen Blick hinter die Kulissen dieser zeitgenössischen Kunstform.

 

Der Organisator – Verein BTS für Urbane Kunst und Kultur

Organisiert wird die diesjährige Sonderausstellung vom Verein BTS mit Sitz im Portierhaus auf dem weit über die Region hinaus bekannten Attisholz-Areal.

Im Jahre 2015/16 öffnete dieser mit dem Projekt «Kettenreaktion» zum ersten Mal die Industriebrache. In den folgenden Jahren 2017 bis 2020 wurde dank der Arbeit des Vereins BTS und der guten Zusammenarbeit mit der Firma Halter sowie dem Kanton Solothurn die Urbane Kunst und Kultur im Attisholz-Areal einer breiten Öffentlichkeit bekannt und zugänglich gemacht.

Durch sein Engagement mit der Gründung und dem Bau der Kantine-Attisholz, des Kesselhauses, sowie der Kulturöffnung und Identität des Attisholz-Areals, hat dieser viel zur wachsenden Beliebtheit von Attisholz Nord beigetragen. Beide Plattformen werden nun autonom betrieben und stehen der weiteren Entwicklung zur Verfügung.

 

Blogbeitrag Sponsoren und Gönner

 

Der Verein öffnet Plattformen – so auch an der HESO.